Begleitung alter Tiere

Tierkommunikation Schnupperhundenase

Tierkommunikation in der Begleitung alter, schwerkranker und sterbender Tiere

Tierkommunikation ist das Dolmetschen zwischen Tier und Mensch.

Haben Sie Fragen bezüglich der Krankheiten, des Zustandes des Tieres?
Ob Ihr Tier Schmerzen hat? Ob es körperlich leidet?
Was es sich in dieser Lebensphase wünscht ?
Ob es Ihnen etwas mitteilen möchte?

Die Antworten des Tieres können Ihnen Verständnis, Sicherheit und Entlastung bei Entscheidungen geben.

Das Tier erhält durch eine Kommunikation die Möglichkeit, seine letzte Lebensphase und auch die Art sowie den Zeitpunkt des Sterbens mitzubestimmen.

Ich rede mit allen Tierarten von Hamster bis Pferd, und komme gern zu Ihnen nach Hause oder auf den Pferdehof.

Ich begleite Sie und Ihr Tier auch an dessen letzten Tag.
Ob zu Hause, im Pferdestall oder als Begleitung zur Tierärztin bzw. zum Tierarzt.

Dabei richte ich mich nach Ihren Bedürfnissen.
Ich kann Sie z. Bsp. aktiv beim Tragen o.ä. unterstützen und bei Bedarf Bachblüten, Reiki oder Aura Soma einsetzen.
Oder mit Tierkommunikation bzw. zurückhaltend im Hintergrund als Halt für Sie und das Tier beim Abschied da sein.
Wenn es Ihnen gut tut, können wir auch zu Ihnen passende, individuelle Rituale ausführen. (Z. Bsp. danken, Kerzen anzünden, gemeinsam beten, ein schönes Grab vorbereiten, Luftballons mit Wünschen steigen lassen, ...)

Sie sind mir mit Ihren Anliegen willkommen!

Kosten: 10,- Euro / 10 Min.
(bei Haus- oder Pferdehof-Besuchen Anfahrt zuzüglich)

Infos und Terminvereinbarungen
am schnellsten telefonisch: 0331 - 704 66 00 mit Anrufbeantworter


 


Tages - Seminar: ,,Alte, schwerkranke und sterbende Tiere - was kann man konkret tun?"

Was kann ich tun für das Tier?
Davor, dabei, danach?

Ob das Thema
- Sie privat;
- oder wegen Ihrer ehrenamtlichen bzw. beruflichen Tätigkeit interessiert
- ob Sie es schon erlebt haben oder es bevorsteht und noch Fragen offen sind
- was genau passiert
- oder Sie bisher mit keinem darüber reden konnten
- wie man mit den eigenen Emotionen und denen der anderen umgehen kann
- was man in den jeweiligen Sterbephasen tun kann
- u.a.

Zu den genaueren Seminarabläufen s.u. "Seminar-Inhalte".

Im Laufe meines Lebens habe ich privat und beruflich schon viele Tiere und Menschen beim Altern, Sterben und Trauern begleitet ...

1995-97 Ausbildung und staatliche Prüfung zur Medizin.-therapeut. Heilerzieherin
1997-98 Intensive einjährige Ausbildung zur Hospizhelferin (für Menschen)
2006-07 Ausbildung und amtsärztliche Prüfung zur Heilpraktikerin Psych. (nach HPG)
seit `05 selbständig mit Praxis für „Tierkommunikation & Therapie für Tiere“

Termin: finden Sie bei "Alle Termine"!
Zeit: 10 - 17 Uhr
Preis: 80,- Euro incl. der schriftlichen Unterlagen (Ermäß. bzw. Sozialplatz mögl., siehe Impressum)
Ort: In meiner Praxis Odenwaldstr. 9 in 12161 Berlin - Friedenau
Anm.: Tel.: 0331 - 704 66 00 (Büro in Potsdam)
Neu ab 1.9.17: 015 25 - 24 39 89 1
Mail: Mit-Tieren-kommunizieren@web.de






Empfehlungen bei Schmerzen und in der Sterbephase

Wenn ein Tier mitteilt, daß es Schmerzen hat, dann sollte deswegen nicht an Einschläfern gedacht werden, sondern natürlich an eine gute Schmerzmittel-Dosierung! (Stellen Sie sich vor, jeder Mensch, der Schmerzen wegen einer Migräneattacke oder eines gebrochenen Beines hat, würde eingeschläfert werden...)

Auch die Sterbephase ist ein absolut natürlicher Vorgang,
der seine Zeit braucht und sie auch haben sollte.
Sowohl für das Tier als auch seinen „Angehörigen“, also die mit ihm lebende Tiere und Menschen. In diesem Zeitraum läßt ein sichtbarer körperlicher Verfall (z. Bsp. beginnende Inkontinenz, Bewegungsschwierigkeiten, Änderungen im Eß- und Trinkverhalten) Schulmediziner/-innen an`s Einschläfern denken. Dann hört man vielleicht von ihnen oder auch von Bekannten:
„Das Tier hat bestimmt Schmerzen“ –Aber, hat es die wirklich?!
„Wollen Sie es denn leiden lassen?“ –Natürlich nicht! Man würde nur einfach gern wissen, wie das Tier seine Lage empfindet und was es sich deshalb wünscht.
„Sparen Sie sich lieber das Geld...“ „Ist doch einfacher so...“ –Keinem Angehörigen wird das gleiche vorgeschlagen, wenn die Oma Pflegestufe II oder III erhält, oder ein Sportler plötzlich querschnittsgelähmt ist! Weil sich dort alle bewußt sind, daß die Person mehr ist als nur der Körper und dementsprechend auch handeln.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich mittlerweile schon Dutzende Tiere beim Altern und Sterben begleitet.
Manchmal über Wochen und Monate hinweg, während sie immer kränker oder schwächer wurden.
Manchmal reichte eine Stunde aus, um der Halterin und dem Halter zu übermitteln, wie es ihrem Tier geht und was es sich wünscht.
Manchmal war ich beim Sterben dabei oder kam kurz danach dazu.
Manche genossen die Nähe ihrer Menschen, manche zogen sich allein zurück.
Manchmal krampften und zuckten die Tiere schon Stunden vorher, waren stark unruhig oder atmeten nur noch röchelnd.
Das ist ein völlig normaler Vorgang, bei dem sich die Seele das Körperkleid auszieht.
Von außen sieht das immer sehr schlimm aus und wühlt emotional (selbst mich) sehr auf.
Manchmal krampften sie nur im letzten Augenblick, in dem die Seele endgültig aus dem Körper herausgeht.
Bei sehr alten und schwachen Tieren war es eher wie ein sehr friedliches, unbemerktes Hinübergleiten.

Euthanasie ist eine Möglichkeit, die ebenso ihre Berechtigung haben kann.
Wie z. Bsp. ein Kaiserschnitt, wenn eine normale Geburt nicht mehr möglich ist.
Wann immer es möglich ist, sollte ein Tier im eigenen Tempo, also natürlich sterben können.

Die Antworten des Tieres können Ihnen Sicherheit bei Entscheidungen geben.
Und dem Tier die Gewissheit, dass es gehört wird und sein Sterben (ob Euthanasie oder natürlich) mitbestimmen kann.





Empfehlungen bei Trauer

Trauer beginnt z. T. schon, wenn das Tier noch lebt und z. Bsp. langsam älter wird, es ernsthaft krank wird oder es lebensbedrohlich gefährdet war. Und es macht wenig Unterschied, ob ein Mensch über den Verlust eines Tieres oder den eines Menschen trauert. Dem Herzen ist das egal. Es liebt einfach.

Traurig zu sein ist ganz normal. Selbst Göttinnen und Götter trauern.
Dass man das Tier nicht mehr streicheln kann, es nicht mehr freudig ankommt, der Platz leer ist - das tut einfach weh. Manchmal monatelang, manchmal auch noch nach Jahren.

Für die einen fühlt es sich vielleicht an wie ein Verabschiedungsprozess.
Oder wie ein inneres Reifen und Erkennen durch diese Veränderung und Erfahrungen. Oder wie die Heilung einer viel älteren Wunde, die durch den Tod des Tieres wieder aufgerissen wurde.
Für andere eher so, als ob dadurch ein noch tieferes Gefühl füreinander entstehen würde.

Da hilft es niemanden, von anderen „Du mußt mal langsam drüber hinweg kommen!“ oder esoterisch verbrämt: „Du solltest mal endlich dein Tier loslassen...“ zu hören.

Daß Krankheits- sowie Pflegesituationen, ein bevorstehender tiefer Verlust oder die Auseinandersetzung mit dem großen Thema Sterben Gefühle weckt und Fragen aufwirft, ist ganz selbstverständlich. Wir wissen alle, wie gut es tut, wenn Gefühle wahrgenommen und ausgedrückt werden können.
Wenn auf Fragen und Befürchtungen behutsam eingegangen wird. Wenn dadurch vielleicht klarer wird, was dahinter steht.

Wenn man ernst genommen wird mit all den Befindlichkeiten statt „Du solltest...“-Ratschläge zu bekommen. Die machen z. T. eher Druck, anstatt dass sie im Durcheinander helfen.

Es ist so individuell, wie wir mit Abschieden, Verlusten und Veränderungen umgehen. Und auch wie lange diese Prozesse dauern.
Ein halbes Jahr bis mehrere Jahre zu trauern, wird in der begleitenden Hospizarbeit als völlig normal angesehen.

Wie lange dieser komplexe Prozess des „Verarbeiten“, „Integrieren“, „Den Alltag nicht mehr fremd finden“, „Daran gereift sein“, „Den Frieden damit gefunden haben“ dauert, richtet sich z. Bsp. danach,
ob es ein plötzlicher, gewaltsamer oder ein friedlicher Tod war,
wie klar die Diagnose bzw. die Umstände waren,
wie alt die oder der Sterbende ist,
wie alt ich bin,
wie die Ärzte und Ärztinnen reagierten,
ob man richtig Abschied nehmen konnte,
ob es mehrere Verluste hintereinander gab,
wie die eigene Lebenssituation und Gesundheit zu dem Zeitpunkt war,
was beide gemeinsam erlebt haben und wie die Beziehung zueinander war,
welche älteren, vielleicht auch unverarbeiteten Gefühle dadurch geweckt wurden,
welche Möglichkeiten einem zur Verfügung stehen, das Erlebte zu verarbeiten,
wie die Unterstützung im privaten Bereich oder im sozialen Umfeld war, e.t.c. ...

Das Thema vom Umgang mit der Endlichkeit und der Unendlichkeit, mit dem wir dadurch konfrontiert sind, ist für viele ungewöhnlich.
Zen-MeisterInnen sagen: „Das Begreifen dessen dauert mehr als ein Leben.“
In der Seelen-Ebene und der Universellen Ebene mit dem Einordnen des Geschehenen in längere Zeiträume und dem Verständnis von größeren Zusammenhängen kann man das Sterben noch mal anders verstehen.



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Empfehlungen bei Schuld oder auch Selbstvorwürfen

Von der Erfahrung her hilft es den Betroffenen kaum, mit Sätzen wie: „Tiere erleben den Tod doch ganz anders...“, „Nun mach Dir doch nicht immer Vorwürfe, du kannst ja jetzt sowieso nichts mehr dran ändern!“, „Das ist doch nur eine Erscheinung des Egos!“, „Du hältst das Tier damit nur fest!“ das Problem dahinter zu lösen.
Solche Sätze bewirken eher, dass man sich noch mehr Vorwürfe macht.
Wenn Gefühlen, Fragen und Gedanken nicht Raum gegeben werden kann, führt das bei den Betroffenen nicht zur Lösung, sondern nur zur Unterdrückung der Emotionen oder zu jahrelangen Gedankenkarussellen.

Eine Tierkommunikation ist besonders dann angebracht, wenn wer
-sich wegen eines Tieres noch Vorwürfe macht.
-Schuldgefühle hat.
-für den Seelenfrieden wissen mußt, wo es ist und ob es ihm jetzt gut geht.
-das Gefühl hast, daß noch etwas ungeklärt ist bzw. noch Fragen offen sind.
-wissen möchte, ob es in der nächsten Inkarnation wiederkommen möchte?
-noch was aussprechen möchte.
-um Botschaften, Ratschläge, Vermächtnisse nachfragt.

Seit längerem biete ich keine Termine mehr per Foto und deshalb auch keine mehr für eine Tierkommunikation mit verstorbenen oder verschwundenen Tiere an. Weil: ich mag persönlich die direkten Begegnungen einfach mehr.
Ich kann weiterhin eine Tk mit einem verstorbenen Tier bei ungeklärten Themen als sehr hilfreich empfehlen! Ich möchte Sie deshalb bitten, sich mit Ihrem Anliegen diesbezüglich an wen anderes zu wenden.

Die Seele und der Geist sind zeitlos und unsterblich. Sie sind jenseits von der Polarität der Materie und Körper.
Deshalb kann man auch noch nach dem Tode mit der Seele eines Tieres telepathisch Informationen austauschen.

Kommunikation mit einem verstorbenen Tier kann sehr erleichtern sein...
Da können noch offene Fragen eine Antwort finden, Schuldvorwürfe und Kummer sich auflösen, Wunden verheilen, Tränen kullern und Energie wieder fließen. Statt nagender Zweifel kann Wissen und Verständnis entstehen. Drückende Lasten von den Schultern und Wackersteine vom Herzen plumpsen, währenddessen erst die gestauten, ungeweinten Tränen und am Ende die Freudentränen kommen. Manche Tiere können auch eine Krafttier-Qualität bekommen oder es wird beschlossen: „Dir zu Ehren mache ich was ganz Besonderes in bzw. aus meinem Leben.“ Das, was mitgeteilt wird, weckt manchmal auch Ehrfurcht und tiefes Verständnis von etwas Größerem.

Manche stellen nach solch einem Gespräch als Dank und Ausdruck der Liebe ihren WeggefährtInnen noch mal ihr Lieblingsessen hin, holen die alte Decke noch einmal hervor, erzählen ihnen aus dem jetzigen Leben, singen zu ihnen ihre Gefühle hin, lassen Luftballons mit guten Wünschen oder einem Abschiedsbrief steigen, beten oder zünden eine Kerze an.





Feedbacks aus Briefen u. Mails zur Sterbebegleitung von Tieren

1.
„Von ganzem Herzen Danke für Deine liebe Anteilnahme und Unterstützung bezüglich der Sterbebegleitung! Dank der Tierkommunikation (wie es ihm geht; was er will; dass er nicht „leidet“, wenn er z. Zt. krampft) und mit Deiner Erfahrung samt den hilfreichen Tipps, die Du gabst, war ich in der Lage, unserem geliebten Hund bis zum letzten Atemzug beizustehen. Ohne Deinen Beistand hätte ich das nicht geschafft, sondern hätte den Tierarzt machen lassen.
So aber konnte ich frei von Panik und Ängsten den wie Du meintest „doch ganz normalen“ Sterbeprozess annehmen.
Ich bin froh, dass kein Tierarzt eingegriffen hat! Dem haben wir nach unserem Termin abgesagt. Ich bin so froh, dass ich dadurch noch weitere 24 Stunden Zeit bekam, mich immer und immer wieder von ihm zu verabschieden.
Wir haben ihn neben seiner Mama im Garten begraben, wie es sein letzter Wunsch war. Obwohl, sein letzter Wunsch war, dass ich selber auf mich aufpasse...Das habe ich ihm auch versprochen! Nun lebt er in meinem Herzen tief verankert und wir sprechen jeden Tag miteinander...“

2.
„Du warst Anfang Oktober bei unserem Husky, der von drei Hunden so schwer attakiert wurde und danach nichts mehr fraß. Und wir haben ja dann noch mit Dir und Frau Tietze eine systemische Aufstellung für ihn gemacht, wo es um seine Eltern und Geschwister und die drei Hunde ging. (Weil sein Vater ein Zuchtrüde war, hatte er seine vielen gezeugten Kinder nie gesehen und unterstützen sowie lehren können...)
Ihm schienen diese Treffen sehr gut getan zu haben, er war danach wieder auf dem Weg zur Besserung.
Ende November bekam er einen starken Anfall, er wurde von Tag zu Tag schwächer und schwächer... In den letzten Tagen, die wir mit ihm verbrachten, habe ich sehr gemerkt, wie stark sich doch die Kommunikation zwischen uns verändert hat. Ich wünschte, es wäre schon früher so gewesen.
P.S.: Ich war wegen einem anderen Thema dieses Wochenende bei Frau Tietze und natürlich habe ich mich auch nach ihm erkundigt, wie es ihm geht und wo er jetzt ist?
Es gab eine kurze Extra-Aufstellung mit ihm und meiner Familie. Dabei wollte er Dich und Frau Tietze neben sich stehen haben! Sie meinte, so etwas sei ihr noch nie passiert! Er wollte bzw. hat sich bei euch beiden bedankt, dass ihr uns und vor allem ihm so geholfen habt!“

3.
„Vor einem Jahr hattest Du mit meiner Reitbeteiligungs-Stute und meinem Hund kommuniziert. Als erstes möchte ich Dir sagen, wie sehr du mir geholfen hast mit dem Tod meines Hundes besser umzugehen. Die Unterhaltung mit Dir hat mich noch (positiv) das ganze Jahr beschäftigt.
Nun geht es mir mit ihm gut, er besucht mich häufiger und ich bemerke sofort, wenn er da ist. Wir haben ein liebevolles, schönes Verhältnis, auch wenn sein Körper nicht mehr da ist.“

4.
„Ich möchte Dir von ganzem Herzen danken für Deine praktische und sehr unterstützende Begleitung während der letzten Zeit von meiner Katze.“

5.
„Wir möchten Dir für all Deine liebevolle Hilfe danken. Jede Kommunikation, die Du geführt hast, hat uns ein Stück dem Zusammenleben und -lieben näher gebracht. Seine Worte zu mir und ihm helfen mir in den traurigen Stunden und lassen Freude in mein Leben.“

6.
Ein Mann rief an, ob ich mal seine Hündin zu den Todesumständen befragen könne? Er und seine Frau würden deswegen nicht über ihren Tod hinwegkommen.
Als ich ein Foto von ihr bekam, fragte ich, ob sie bereit für ein Gespräch wäre? Es fühlte sich von der Länge des „Telefonkabels“ her so an, als würde sie nicht mehr in der Nähe der Erde, aber noch innerhalb des Sonnensystems sein - wenn sowas überhaupt einzuschätzen ist...
Als erstes bitte ich bei entsprechender Bereitschaft, das Tier möge mir Details aus seinem Erdenleben mitteilen, damit die Halterin bzw. der Halter sich sicher sein können, dass ich auch wirklich ihr bzw. sein Tier „am Telefon habe“.
Sie zeigte mir daraufhin angenehme weiße Fliesen, ein rotes und ein dunkelglänzendes Auto und dass sie oft von selbst raus ging und sich dort in ihre gemütliche Hundehütte mit Blick über den Hof legte. Der Mann bestätigte alles: das mit der Hundehütte und ihre Selbständigkeit. Ja, die Fliesen waren in seinem Arbeitszimmer, da hatte sie oft gelegen. Und sie war immer gern mitgefahren - erst im roten Cabrio, später hatten sie ein metallic-dunkelblaues Auto.
Die Hündin meinte, dass sie den Zeitpunkt und die Art selbst gewählt hatte. Weil sie so krank war und nicht mehr wollte. Zu den Umständen schickte sie ein Bild, dass sie sich selbst ganz bewußt in was stürzte und dann so was wie eine klare Fläche / Scheibe durchschlug. Und dass sie den Tod oder Schmerzen dabei nicht merkte, weil es so schnell ging. Und dass es ihr jetzt soooo gut geht! Auch wenn sie die Gesellschaft der beiden doch auch sehr vermißt.
Ich übersetzte alles und rätselte dann für mich rum, ob es ein Sturz aus einem Fenster sei? Oder ob sie in ein Auto rein gelaufen war, wo sie beim Durch-die-Luft-geschleudert-werden danach durch dessen Scheibe gefallen war? Oder was ganz anderes? Der Halter erzählt weinend, dass sie sie in dem halbmetertiefen Gartenteich gefunden hatten. Die beiden hatten sich seitdem Selbstvorwürfe gemacht, dass sie nicht immer darauf geachtet hätten, ob die Hündin zu ihrer Hütte oder in den Garten läuft. Und dass sie den Teich als eventuelle Gefahrenquelle nicht gesichert hatten. Doch die Hündin meinte darauf, sie war froh gewesen, dass sie diese Möglichkeit hatte. Der Mann war sehr dankbar über ihre Informationen.
Er schrieb mir ein paar Tage später: „Wir sind jetzt sehr erleichert und zufrieden.“

7.
„Danke für Deine Unterstützung und Dein stets offenes Ohr. Durch die Tierkommunikationen war ich viel entspannter, was meine alte Hündin betraf.
Es war ja nicht mein erster Hund, der starb. Aber es war das erste Mal, dass ich mir währenddessen und auch hinterher nicht ständig fragte, ob ich das Richtige getan hatte oder ob ich nicht was anderes hätte machen sollen, oder dass ich mir Vorwürfe machte...
Ich war und bin sehr sehr traurig über ihren Tod. Und gleichzeitig fühlt es sich auch leicht an, weil ich frei bin von Hätte, Wäre, Wenns!
Und ich fühle - für mich ganz erstaunlich! - bei einem Tod auch Freude! Weil es so schön war für sie. Weil ich mich ohne den sonst erlebten Gefühls- und Gedankensalat ganz ihr widmen konnte. Es war wie ein Geschenk.“

 

 

transe hund

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